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Grausiger Fund in Spanien 13 Leichen angeschwemmt

Bei Tarifa an der Straße von Gibraltar hat die spanische Polizei 13 Leichen entdeckt. Die Menschen wollten offenbar illegal aus Marokko einwandern und ertranken.

"Wir schließen nicht aus, noch mehr Leichen zu finden", sagte eine Polizeisprecherin in Tarifa. Der Besatzung eines Polizeihubschraubers sei in der Meerenge ein Boot mit Menschen aufgefallen. Es sei möglich, dass ein Schleuser die Leute gezwungen habe, den Rest der Strecke an Land zu schwimmen, damit er nicht selbst erwischt würde. Schätzungen zufolge sind seit 1997 rund 4.000 Menschen in der Straße von Gibraltar oder zwischen Spanien und den Kanaren bei illegalen Einwanderungsversuchen ums Leben gekommen.

Die steigende Zahl von Menschen, die illegal aus Marokko nach Spanien einreisen, ist einer von vielen Streitpunkten in den gespannten Beziehungen zwischen beiden Ländern.

In Spanien leben rund 1,3 Millionen Einwanderer unter den insgesamt 41 Millionen Einwohnern.

Quelle: ntv.de