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Entlassungen trotz erfüllter Vorgaben 3M streicht 5.000 Stellen

Zwar hat der US-Industriekonzern Minnesota Mining & Manufacturing, 3M, die Erwartungen der Analysten erfüllt, dennoch setzt das Unternehmen den Rotstift an. Der Konzern will sieben Prozent der Belegschaft oder 5.000 Mitarbeiter entlassen. Zur Begründung verwies das Unternehmen auf die schwache Konjunkturlage.

Im Zuge einer Umstrukturierung solle etwa die Hälfte der Stellenstreichungen außerhalb der USA erfolgen, erklärte 3M. Von den Entlassungen erhofft sich 3M-Chef W. James McNerney ein solides Wachstum und jährliche Kosteneinsparungen in Höhe von 300 Mio. US-Dollar.

Der Hersteller von Konsumgütern fuhr im ersten Quartal einen Gewinn von 467 Mio. US-Dollar oder 1,16 je Anteilsschein ein. Das lag über dem Ertrag des Vorjahreszeitraums von 456 Mio. Dollar und 1,13 Dollar pro Wert. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 100 Mio. Dollar auf 4,2 Mrd. Dollar.

Die Unternehmensprognosen für das gesamte Jahr schwanken zwischen 4,75 bis fünf Dollar Gewinn pro Titel - im letzten Jahr lag das Ergebnis bei 4,68 Dollar je Anteilsschein.

3M bietet Klebeprodukte für Büro, Hausgebrauch und Industrie sowie andere Industrieerzeugnisse an. Zu den bekanntesten Produkten des Unternehmens gehören die Post-It-Zettel.

Quelle: ntv.de

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