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Heiliges Römisches Reich 400.000 Besucher sehen Schau

Mehr als 400.000 Menschen haben die Doppelausstellung "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation" in Berlin und Magdeburg besucht. "Damit hatten wir in unseren kühnsten Träumen nicht gerechnet", betonten Hans Ottomeyer und Matthias Puhle, Museumschefs in Berlin und Magdeburg, zum Abschluss der Ausstellungen am Sonntag. Mehr als 220.000 Besucher pilgerten seit Ende August in das Kulturhistorische Museum in Magdeburg, wo unter dem Motto "Von Otto dem Großen bis zum Ausgang des Mittelalters" die mittelalterliche Reichsgeschichte bis zu Maximilian I. präsentiert wurde. In den Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums in Berlin, der den neuzeitlichen Teil "Altes Reich und neue Staaten 1495-1806" zeigte, kamen rund 190.000 Gäste.

Annähernd 200.000 Menschen sahen beide Ausstellungen. Mehr als die Hälfte aller Besucher waren Jugendliche. DHM-Generaldirektor Ottomeyer sagte: "Es ist unsere erfolgreichste Ausstellung der vergangenen zehn Jahre." Ein Drittel der Gäste sei auf Empfehlung von Bekannten gekommen. Der Magdeburger Museumsdirektor Puhle hatte ursprünglich nur halb so viele Besucher erwartet.

In Berlin und Magdeburg zusammen waren mehr als 1.100 Schaustücke von 170 Leihgebern aus 13 europäischen Ländern und den USA zu sehen. Die Schau war dem 200. Jahrestag des Untergangs des Alten Reichs gewidmet. Sie präsentierte die 850 Jahre währende Ära von der Zeit Otto des Großen bis zum Untergang des Reiches 1806 mit den napoleonischen Kriegen. Damals hatte Kaiser Franz II. die Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation niedergelegt.

Quelle: n-tv.de

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