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Akzent auf Sparmaßnahmen Accenture muss restrukturieren

Accenture will wegen der gegenwärtigen Konjunkturflaute weitere 1.500 Arbeitsplätze streichen. Das gab die weltweit größte Unternehmensberatung am Freitag in New York bekannt. Betroffen seien rund 1.000 Berater-Jobs in den USA sowie etwa 500 Stellen in anderen Ländern. Anfang Juni hatte das Consulting-Unternehmen bereits einen Abbau von 1.400 Stellen angekündigt.

Im Rahmen der Restrukturierung seien keine außerordentlichen Belastungen vorgesehen, hieß es weiter. Accenture gab sich zuversichtlich, die Ergebnisprognosen der Analysten für das am 31. August endende vierte Quartal des Geschäftsjahres und für das Geschäftsjahr 2002 erreichen zu können.

Für das vierte Quartal hatten Analysten einen Gewinn von zehn Cents je Aktie prognostiziert. Im Geschäftsjahr 2002 soll er den Schätzungen zufolge bei 85 Cents je Aktie liegen.

Das aus dem Consulting-Bereich der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Andersen hervorgegangene Unternehmen plant zudem nach eigenen Angaben ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 150 Mio. Dollar. Accenture ist erst seit 19. Juli 2001 börsennotiert und hält seine Aktie auf dem derzeitigen Kursniveau für unterbewertet. Am Freitag konnte der Titel an der Wall Street gegen den Markttrend mehr als drei Prozent auf 14,52 Dollar zulegen.

Quelle: ntv.de