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Prostatakrebs Akihito im Krankenhaus

Der an Prostatakrebs erkrankte japanische Kaiser Akihito hat sich für eine geplante Operation ins Krankenhaus begeben. Nach Auskunft des kaiserlichen Haushoftamts wird sich der 69-jährige Monarch zunächst einer Reihe von Voruntersuchungen unterziehen.

Kaiser Akihito war Ende Dezember mit Prostatakrebs diagnostiziert worden. Ein hochkarätiges Ärztetermin wird die Operation, bei der nach früheren Angaben die Vorsteherdrüse entfernt werden soll, im Tokioter Universitätskrankenhaus vornehmen.

Nach kürzlichen Aussagen seines Chefarztes Ichiro Kanazawa hat Kaiser Akihito sehr gute Aussichten, wieder vollständig zu genesen. Es handele sich um gutartigen Krebs, der sich nicht ausbreiten werde. Der Monarch wird voraussichtlich einen Monat im Krankenhaus bleiben und sich anschließend in seinem Palast Ruhe gönnen müssen.

Kaiser Akihito hatte zuvor seine verfassungsmäßigen Funktionen für die Zeit seiner Abwesenheit an seinen Sohn und Thronfolger, Kronprinz Naruhito, übertragen. Kaiserin Michiko begleitete ihren Mann ins Krankenhaus und wird voraussichtlich die Nacht dort verbringen.

Quelle: ntv.de

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