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Effizienzsteigerung Alcoa entlässt 6.500 Mitarbeiter

Alcoa, der weltgrößte Aluminiumhersteller, will aufgrund der schwachen Nachfrage und niedriger Metallpreise 6500 seiner insgesamt 140.000 Stellen streichen. Von den Abbauplänen sind rund 40 Standorte in den USA und Europa betroffen, teilte das Unternehmen mit.

Mit den Stellenstreichungen soll die Effizienz der Produktionsprozesse nach einer Reihe von Akquisitionen gesteigert werden. Alcoa hatte unter anderem seinen ehemaligen Aluminiumkonkurrenten Reynolds Metals Co. und das Luft- und Raumfahrtunternehmen Cordant Technologies übernommen.

Die Restrukturierungskosten bezifferte der Konzern mit 250 Mio. Dollar. Alcoa hatte bereits früher angekündigt, seine Kosten bis 2003 um eine Mrd. Dollar senken zu wollen. Die Preise für Aluminium hatten Anfang November den niedrigsten Stand seit zweieinhalb Jahren erreicht hatten. Alcoa ist 38 Ländern mit insgesamt 500 Standorten vertreten.

Quelle: ntv.de