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Starker Euro, teures Öl BMW ausgebremst

Der Münchner Autobauer BMW kann sich 2005 voraussichtlich nicht weiter steigern. Der Konzern rechnet auf dem hohen Niveau des Vorjahres mit einem stagnierenden Gewinn. Schuld sind Währungslasten und steigende Rohstoffpreise.

"Trotz der genannten externen Belastungen strebt die BMW Group im Geschäftsjahr 2005 insgesamt an, das hohe Ergebnisniveau des Vorjahres in etwa zu erreichen", sagte Vorstandschef Helmut Panke am Mittwoch auf der Bilanz-Pressekonferenz in München. Der Absatz aller drei Marken - BMW, Mini und Rolls-Royce - solle einmal mehr Rekorde markieren. Insgesamt werde der Zuwachs bei den konzernweiten Verkäufen im hohen einstelligen Prozentbereich liegen, bekräftigte er.

Das erste Quartal 2005 werde das stärkste Auftaktquartal in der Firmengeschichte, sagte Panke. Per Ende Februar liege der Konzernabsatz bereits 8,4 Prozent über Vorjahr. Auch bezogen auf Umsatz und Ergebnis rechne BMW für die ersten drei Monate mit einer positiven Entwicklung.

Für die kommenden fünf Jahre kündigte Panke Investitionen von rund 19 Mrd. Euro an. "Gleichzeitig wird das Unternehmen auf Grund der Ertrags- und Finanzstärke des operativen Geschäfts weiterhin einen Finanzmittelüberschuss generieren." 2004 hatte der Konzern rund 4,35 (2003: 4,25) Mrd. Euro investiert.



Bereits vergangene Woche hatte BMW für das abgelaufene Geschäftsjahr mit 3,55 Mrd. Euro vor Steuern einen Rekordgewinn ausgewiesen und ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm angekündigt. Der Umsatz kletterte 2004 um 6,8 Prozent auf 44,34 Mrd. Euro.

Quelle: ntv.de

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