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"Keine Untersuchungen" BaFin prüft Henkel nicht

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ermittelt nicht gegen den Aufsichtsratsvorsitzenden des Konsumgüterherstellers Henkel, Albrecht Woeste. Zum Bereich Henkel gebe es derzeit weder Untersuchungen noch Voruntersuchungen, erklärte eine BaFin-Sprecherin am Montag.

Das Nachrichtenmagazin „Focus“ hatte am Wochenende gemeldet, die Behörde prüfe, ob sich der Henkel-Aufsichtsratsvorsitzende mit Insidergeschäften strafbar gemacht habe.

Am 8. November hatte der Konzern die Umsatzprognose für 2002 gesenkt. Die Henkel-Aktie sank zeitweise unter 61 Euro. Woeste soll dem Bericht zufolge zwischen dem 25. und 31. Oktober Henkel-Vorzüge zum Durchschnittskurs von 63,08 Euro verkauft und gemessen am Tiefstkurs vom 8. November 380.000 Euro Gewinn erzielt haben.

Auch Henkel wies den „Focus“-Bericht zurück. Alle Spekulationen über einen möglichen Insiderhandel entbehrten jeder Grundlage, hieß es. Die am 8. November veröffentlichten wirtschaftlichen Daten hätten im Rahmen der vom Unternehmen kommunizierten Erwartungen gelegen. Zudem seien sämtliche Käufe und Verkäufe von Henkel-Vorzugsaktien pflichtgemäß und zeitnah veröffentlicht worden.

Quelle: n-tv.de