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Kirch zeigt sich zäh Berufung gegen Springer-Urteil

Leo Kirch gibt sich in Sachen Springer-Paket nicht geschlagen. Der Medienunternehmer will offenbar Anfang dieser Woche Berufung gegen das Urteil des Landgerichts München vom vergangenen Donnerstag einlegen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Focus“. Dem Urteilsspruch zufolge darf Kirch seinen 40-prozentigen Anteil an dem Verlag nicht ohne Zustimmung des Springer-Aufsichtsrates verkaufen. Darüber hinaus werde auch eine Schadenersatzklage über 300 Mio. Euro gegen den Verlag vorbereitet, meldet „Focus“ weiter.

Am Freitag hatte der Springer-Aufsichtsrate den Antrag Kirchs auf eine Genehmigung für einen Verkauf seines Anteils an die Essener WAZ-Gruppe abgelehnt. Eine Entscheidung über den ebenfalls beantragten Verkauf an den Schweizer Ringier Verlag wurde hingegen lediglich vertagt. Branchenkreisen zufolge habe der Aufsichtsrat seine Bereitschaft zu einem Verkauf an die Schweizer signalisiert.

Quelle: n-tv.de