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Brand bei L.A. eingedämmt Brandstiftung möglich

Aufatmen in der kalifornischen Metropole: Der Waldbrand nördlich von Los Angeles ist zu 60 Prozent unter Kontrolle gebracht. Das teilte das Nationale Brandzentrum in Boise im US-Bundesstaat Idaho jetzt mit. Starker Wind macht den Einsatz der Feuerwehren jedoch schwierig. Zudem wurden in der Gegend am Montag Temperaturen von mehr als 30 Grad erwartet.

Das Feuer war am Samstag ausgebrochen und hatte sich in wenigen Stunden auf rund 1600 Hektar ausgebreitet. Der Qualm war in Los Angeles zu sehen und zu riechen. Die Feuerwehr schließt Brandstiftung als Ursache nicht aus. Nach Angaben der Feuerwehr standen im Bouquet Canyon im Santa Clarita-Tal mehr als 1.300 Hektar in Flammen. "Der Brand hat sich wegen der Beschaffenheit des Geländes und starker Winde schnell ausgebreitet", sagte Sprecher Brian Jordan. Rund 1.000 Feuerwehrleute waren im Einsatz, dazu 7 Flugzeuge und 4 Hubschrauber mit riesigen Wasserkanonen.

Die Polizei ermittelt vor Ort die Ursache des Feuers. Die Feuerwehr brachte unterdessen 700 Menschen in Sicherheit, darunter Einwohner und Wochenendurlauber. Das Tal ist ein Naherholungsgebiet für die Metropole Los Angeles und am Wochenende mit Wanderern, Radfahrern und Campern bevölkert. Die Gegend ist Naturschutzgebiet, deshalb sind Wohngebiete nicht unmittelbar in Gefahr. Verletzt wurde niemand.

Quelle: n-tv.de