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Wirtschaftswachstum in Deutschland Bundesregierung bleibt bei Prognose

Die Bundesregierung hält an ihrer Prognose für das deutsche Wirtschaftswachstum in diesem Jahr fest. Das Handelsblatt zitiert Finanz-Staatssekretär Heribert Zitzelsberger mit den Worten, das Wachstum werde voraussichtlich 2,75 Prozent betragen, nach 3,1 Prozent in 2000. Die Zahl der Arbeitslosen wird nach Ansicht der Bundesregierung im Jahresdurchschnitt bei 3,6 Millionen liegen.

Nach internen Regierungsschätzungen dürften sowohl der private Verbrauch wie auch die Bruttoanlageinvestitionen und Ausrüstungsinvestitionen weiter zulegen. Auch die Talfahrt bei den Bauinvestitionen dürfte sich verlangsamen, schätzt die Bundesregierung.

Die Wirtschaftsverbände bezeichneten in einer ersten Reaktion die Einschätzung der Bundesregierung als optimistisch. Der Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hanns-Eberhard Schleyer, sagte, die sehr optimistische Betrachtung hänge von mehreren Faktoren ab. Unwägbarkeiten sieht er vor allem in der konjunkturellen Entwicklung in den USA sowie im Euro-Kurs.

Inzwischen mehren sich die Anzeichen, dass sich die US-Konjunktur stärker abkühlen wird als zunächst angenommen. Nach entäuschenden Weihnachtsverkäufen seien unterdessen fast alle Teile der US-Wirtschaft von diesem Abschwung betroffen. Zu diesem Ergebnis kommen die Regionalbanken der US-Notenbank in ihrem sogenannten Beige-Book.

Quelle: ntv.de