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US-Lager füllen sich Dämpfende Konjunkturdaten

Die Verkaufsaussichten der US-Einzelhändler wurden im Januar enttäuscht. Ihre Lagerbestände erhöhten sich im Vergleich zum Vormonat um 1,4 Prozent. Industrieunternehmen konnten hingegen ihre Bestände um 0,7 Prozent abbauen.

Für die gesamte US-Wirtschaft bedeutet dies eine Erhöhung der Lagerbestände um 0,2 Prozent, Analysten hatten hingegen mit einer Reduzierung um 0,3 Prozent gerechnet.

Damit schwindet die Hoffnung, dass Unternehmen den erwarteten Wirtschaftsaufschwung mit neuen Einkäufen unterstützten, kommentierten Händler die Zahlen.

Höher als erwartet fielen zudem auch die jüngsten US-Arbeitsmarktzahlen aus. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gingen im Vergleich zur Vorwoche auf 377.000 zurück, im Schnitt wurde jedoch ein stärkeres Minus auf 374.000 Anträge erwartet.

Entspannung deutet sich hingegen für die USA im Welthandel an. Zwar importierten die Vereinigten Staaten im Verhältnis zu ihren Exporten im vierten Quartal 2001 erneut mehr, im gesamten vergangenen Jahr ging das Defizit in der Leistungsbilanz jedoch zurück. Der Fehlbetrag des 4. Quartals stieg im Vergleich zu den drei Vormonaten auf 98,8 Mrd. nach 98,5 Mrd. Dollar.

Einen Rückgang verzeichneten auch die Einfuhrpreise, im Februar fielen sie im Vergleich zum Vormonat leicht um 0,1 Prozent. Experten hatten hier mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet.

Quelle: ntv.de