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Drastischer Gewinneinbruch DaimlerChrysler leidet unter US-Tochter

Die Probleme der US-Tochter Chrysler verhagelten der DaimlerChrysler AG wie erwartet das Ergebnis. Der operative Gewinn sei ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten um 49 Prozent auf 5,2 Mrd. Euro gesunken, teilte das Unternehmen mit. Einschließlich der Einmaleffekte ging der Betriebsgewinn um elf Prozent auf 9,8 Mrd. Euro zurück.

Bei den Einmaleffekten handele es sich um Sondererträge, die vor allem durch den Verkauf von Anteilen des EDV-Dienstleisters Debis Systemhaus an die Deutsche Telekom und durch das Einbringen der Konzerntochter Dasa und den Luft-und Raumfahrtkonzern EADS generiert wurden, erklärte der Autobauer. Insgesamt hätten die Einmaleffekte ein Volumen von 4,5 Mrd. Euro erzielt.

Einschließlich der Sondererträge stieg der Jahresüberschuss um 37 Prozent auf 7,9 Mrd Euro. Der Umsatz auf vergleichbarer Basis kletterte um zwölf Prozent auf 162,4 Mrd Euro.

Für das laufende Jahr 2001 gab der deutsch-amerikanische Konzern noch keine Prognose ab. Auch die für die Umstrukturierung der US-Tochter Chrysler anfallenden Kosten wurden nicht genannt.

Quelle: ntv.de