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Dienstag, 05. August 2003

Chronik: Der Untergang des Kirch-Imperiums

Es liest sich wie ein Krimi: Der Niedergang des Kirch-Imperiums. Seitdem der Axel-Springer-Verlag seinen Option auf den Verkauf der Anteil am Fernsehsender Sat1 ausübte, war der Konkurs der Kirch-Gruppe nicht mehr aufzuhalten.

7. Dezember 2001: Der Kirch-Gruppe droht die feindliche Übernahme durch Medienmogul Rupert Murdoch. Das Münchner Unternehmen diskutiert in Krisensitzungen Verteidigungsstrategien.

10. Dezember 2001: Der australische Konzern von Medienmogul Rupert Murdoch, News Corp, hat Berichte dementiert, wonach das Unternehmen eine feindliche Übernahme der Kirch-Gruppe plant.

13. Dezember 2001: Die finanzielle Lage der Kirch-Gruppe entspannt sich. Die HypoVereinsbank ist bei dem Medienkonzern mit Krediten von insgesamt weniger als 500 Mio. Euro brutto engagiert und hält an den Kreditlinien für Kirch fest. Die Dresdner Bank verlängert einen Kirch-Kredit über 900 Mio. DM bis zum 15.Januar. Die Deutsche Bank sieht keinen Grund, von der Kirch-Gruppe Kredite zurückzufordern.

20. Dezember 2001: Kirch-Geschäftsführer Dieter Hahn räumt ein, dass der Münchener Mediengruppe finanzielle Schwierigkeiten drohen, falls der britische Premiere-Großaktionär BSkyB im Oktober 2002 seine Beteiligung an dem defizitären Pay-TV-Sender aufgeben sollte.

21. Dezember 2001: Erstmals lüftet die Kirch-Gruppe das Geheimnis um die Höhe ihres Schuldenberges. Der Geschäftsführer des Konzerns Dieter Hahn beziffert die Verschuldung der Gruppe mit elf bis zwölf Mrd. DM.

15. Januar 2002: Die Dresdner Bank verlängert ihren Millionen-Kredit an Kirch bis Mitte April.

16. Januar 2002: Georg Kofler, ehemaliger Chef von ProSieben wird Premiere-Chef.

25. Januar 2002: Die Axel Springer Verlag AG will der hoch verschuldeten KirchGruppe bei der Ausübung der Option zum Verkauf des Springer-Anteils an der ProSiebenSAT.1 Media AG, Unterföhring, entgegenkommen. Das Hamburger Verlagshaus ist bereit, die urspünglich Ende Januar 2002 fällige Option zu verlängern.

30. Januar 2002: Der Springer Verlag übt die Option zum Verkauf von Anteilen an der Kirch-Sendefamilie ProSiebenSat1.Media aus. Binnen drei Monaten muss die Kirch-Gruppe nun 770 Mio. Euro zahlen, um das 11,5 Prozent-Aktienpaket zurückzukaufen.

4. Februar 2002: Deutsche Bank-Chef Breuer stellt in einem Interview in New York die Kreditwürdigkeit der Kirch-Gruppe in Frage.

8. Februar 2002: Rupert Murdoch ist nicht mehr bereit, weitere Gelder in die 22-prozentige Beteiligung am Bezahlfernsehen Premiere World von Leo Kirch zu investieren. Murdoch hat die Option, diese Paket im Oktober an Kirch zurückzugeben, falls die Abonnentenzahlen bis dahin ein festgelegtes Volumen nicht erreichen.

11. Februar 2002: HypoVereinsbank-Chef Albrecht Schmidt bietet Leo Kirch 1,1 Mrd. Euro für seine Springer-Beteiligung.

13. Februar 2002: Ein Kirch-Sprecher bestätigt Gespräche mit Mediaset über den Verkauf von Anteilen am spanischen Sender Telecinco. Rewe-Chef Hans Rischl sichert Kirch seine Unterstützung zu.

20.Februar 2002: Die Kirch-Gruppe bietet Rupert Murdoch (News Corp) die Kontrolle der Pay-TV-Sparte Premiere und Anteilserhöhung an der Kirch Media an.

20. Februar 2002: Murdoch bekräftigt sein Vorhaben, keine weiteren Gelder in die Kirch-Gruppe fließen zu lassen: weder in die Filmrechte, noch in das Bezahlfernsehen Premiere World.

22. Februar 2002: Die Kirch-Gruppe verschiebt die Fusion von Kirch Media und Pro7Sat.1Media.

25. Februar 2002 Kirchs Gläubiger-Banken wollen einen Moderator aus ihren Reihen ernennen. Die KirchGruppe engagiert drei Berater für die Verhandlungen mit den Banken. Der Düsseldorfer Wirtschaftsanwalt Wolfgang van Betteray, der Kölner Rechtsanwalt Klaus Hubert Görg und der ebenfalls aus Köln stammende Unternehmensberater Hans-Joachim Ziems sollen dem Management bei der Neuordnung zur Seite stehen.

4. März 2002: Die Kirch-Gruppe ist bereit, Premiere an einen neuen langfristigen Partner abzugeben. Außerdem sucht das Unternehmen einen Partner für die Formel1. Murdoch hat kein Interesse. Der spanische Fernsehsender Telecinco kündigt an, zehn Prozent seiner Aktien von der deutschen Kirch-Gruppe zu übernehmen. Bislang hält Kirch 25 Prozent an der TV-Station, geschätzter Gegenwert: 500 Mio. Euro.

6. März 2002: Premiere will zusammen mit dem Telekom-Anbieter Arcor Filme künftig auch über das Internet anbieten und gibt damit erstmals sein Endkundengeschäft aus der Hand.

7. März 2002: Nach Zeitungsberichten sind vor einigen Tagen Darlehen der DZ-Bank ausgelaufen, ohne dass sie von der Kirch-Gruppe zurückgezahlt wurden.

08. März 2002: Die Gerüchte um die Übernahme der ProSiebenSat1 Media durch den US-Medienkonzern AOL Time Warner werden von dessen Chef Steve Chase dementiert. Im Rennen um die Anteile des mehrheitlichen Kirch-Unternehmens sind damit noch der Disney-Konzern und Viacom.

10. März 2002: Der Axel Springer Verlag prüft, einen Insolvenzantrag gegen die schwer angeschlagene Münchner Kirch-Gruppe zu stellen. Dabei geht es um 767 Mio. Euro, die Springer für seine Anteile an der zu Kirch gehörenden ProSiebenSat.1 AG fordert.

12. März 2002 : Der WAZ-Verlag ist an Leo Kirchs Anteil am Springer-Verlag interessiert. Die Gläubigerbanken drängen den Kirch-Konzern, notfalls auch den Pay-TV-Sender Premiere World einzustellen, um einen Konkurs der Mediengruppe zu vermeiden. Außerdem sollen Business-TV und die drei Lokalfernsehsender in München, Hamburg und Berlin.

16. März 2002: Rupert Murdoch hat ein Angebot unterbreitet, der KirchGruppe gegen Erlass einer drohenden Milliarden-Forderung die Beteiligung an der Formel-1-Betreibergesellschaft SLEC abzunehmen.

20. März 2002: Die Fusion der ProSiebenSat.1 Media AG mit der KirchGruppe ist vom Tisch. Niedrigere Einsteiger-Abos und eine radikale Kostensenkung sollen den hoch verschuldeten Pay-TV-Sender wieder auf Kurs bringen. Außerdem sollen bis zu 30 Prozent der rund 2.400 Stellen sollen gestrichen werden.

25. März 2002: Die Gläubigerbanken fordern Leo Kirch auf, im Gegenzug für eine weitere Finanzspritze von bis zu 800 Mio. Euro, die Mehrheit an der Kirch Media abzugeben. Leo Kirch und sein Sohn Thomas halten noch 79 Prozent an Kirch Media.

26. März 2002 Leo Kirch ist grundsätzlich zum Rückzug aus seiner Film- und Rechtegesellschaft Kirch Media bereit, wenn dieser finanziell kompensiert wird.

27. März 2002: Die Minderheitsaktionäre Rupert Murdoch (News Corp.) und Silvio Berlusconi (Mediaset) sind unter den derzeitigen Umständen nicht bereit, Kirch vor der Zahlungsunfähigkeit zu retten.

3. April 2002: Die Kirch-Gruppe zieht immer mehr ein Insolvenzverfahren für das Kerngeschäft in Erwägung.

5. April.2002: Der italienische Medienkonzern Mediaset und seine Muttergesellschaft Fininvest versuchen gemeinsam mit anderen Minderheitsaktionären doch noch eine Lösung zu finden, um die Geschäfte der KirchGruppe weiterzuführen. Bundeskanzler Gerhard Schröder stellt klar, dass keine "Steuergelder für Fußball-Millionäre " ausgegeben würden..

8. April 2002: Eine Übernahme des Bezahlsenders Premiere durch Rupert Murdoch gilt als wahrscheinlich. Die Münchener KirchMedia GmbH & Co. KG a. A. hat beim Amtsgericht München die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Die Unternehmenstochter ProSiebenSAT.1 ist von dem Insolvenzantrag nicht direkt betroffen. Man sei eigenständig und unabhängig von der Kirch-Gruppe finanziert und werde daher nicht Teil eines Insolvenzverfahrens.

9. April 2002: Es gibt deutliche Anzeichen für ein Interesse des britischen Bezahlfernsehsenders BskyB an einer Übernahme von KirchPayTV. Leo Kirch verabschiedet sich mit einer internen Hausmitteilung von seinen Mitarbeitern. Der britische PayTV-Kanal BSkyB erklärt, Premiere nicht übernehmen zu wollen.

12. April 2002: Spekulationen um einen Insolvenzantrag der KirchPayTV werden laut, aber gleich wieder dementiert.

14. April 2002 Rupert Murdoch bietet 600 Mio. Euro für Leo Kirchs Bezahlfernsehen Premiere. Auch die Banken signalisieren ihre Bereitschaft, sich an der Sanierung des Senders zu beteiligen.

17. April 2002: Die Bertelsmann AG denkt über einen Einstieg bei Premiere nach. Der Konzern will aber nur weniger als ein Drittel an Premiere erwerben.

19. April 2002: Drei Gläubigerbanken greifen nach den Anteilen des Münchener Medienkonzerns an der Formel 1. Die Bayerische Landesbank (Bayern LB) sowie die beiden US-Institute JP Morgan Chase und Lehman Brothers verzichten zunächst auf die Rückzahlung ihrer Kirch-Kredite. Im Gegenzug wollen sie sich mit den Einnahmen aus dem Verkauf der Formel-1-Mehrheit schadlos halten.

21. April 2002: Die vier Hauptgläubigerbanken von Kirch einigen sich über dessen 40-Prozent-Anteil am Axel Springer Verlag. 35 Prozent sollen an die Börse gehen. Weitere fünf Prozent solle die Verlegerwitwe Friede Springer direkt bekommen.

29. April 2002: Der US-Medienunternehmer John Malone erwägt einen Einstieg bei der Kirch-Gruppe. Auch der Bauer-Verlag ist grundsätzlich an einem Einstieg bei KirchMedia interessiert. Der Axel-Springer-Verlag erwägt eine Schadensersatzklage gegen KirchMedia über 530 Mio. Euro wegen der noch fälligen Zahlung aus der Ausübung der Verkaufsoption.

30. April 2002: Die Commerzbank hat das Mandat für die Platzierung der Springer-Aktien der Kirch-Media AG übernommen. Die Bank will nun zusammen mit der Dresdner Bank und der Bayerischen Landesbank den Kirch-Anteil am Hamburger Verlagshaus binnen drei Jahren an die Börse bringen.

4. Mai 2002. Der Medienunternehmer Leo Kirch hat Anzeige gegen den Vorstandschef der Deutschen Bank, Rolf Breuer, erstattet. Kirch wirft Breuer den Verrat von Geschäftsgeheimnissen, Kreditverleumdung und unbefugte Angaben über Millionenkredite vor.

07. Mai 2002: Insgesamt vier Töchter der KirchGruppe beantragen Insolvenz: KirchPayTV, PayTV Rechtehandel GmbH & Co KG, die Premiere Beteiligungs GmbH und die BetaDigital Gesellschaft für digitale Fernsehdienste mbH.

09. Mai 2002: Die Anteile des Münchner Medienmoguls Leo Kirch am Axel Springer Verlag sollen an das Bankenkonsortium um die Commerzbank gehen.

10. Mai 2002: Die Commerzbank gibt ihr Mandat für die Übernahme von Kirchs Anteil am Axel Springer Verlag zurück.

13. Mai 2002: Die British Sky Broadcasting (BSkyB) übt vier Monate vor der eigentlichen Fälligkeit ihre Option zum Verkauf des 22-Prozent-Anteils an der Kirch Pay-TV. Die Option verbrieft das Recht, die Beteiligung für rund 1,7 Mrd. Euro an Kirch zurückzugeben, sollten sich die Premiere-Abonnentenzahlen nicht nach Plan (3,6 Millionen bis Oktober 2002) entwickeln.

13. M ai 2002: Die Deutsche Bank übernimmt die Verwertung der Springer-Anteile der Kirch-Gruppe. Nachdem die Commerzbank ihr Mandat für die Übernahme von Kirchs Anteil am Axel Springer Verlag zurückgegeben hat, könnte der Deutschen Bank das Aktienpaket zufallen.

15. Mai 2002: Der italienische Medienkonzern Mediaset erklärt erstmals öffentlich, grundsätzlich an Zukäufen von Unternehmensteilen aus der Kirch Gruppe interessiert zu sein. Mediaset ist eine Tochter des Fininvest-Konzerns von Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi. Berlusconi ist sowohl direkt über Fininvest (2,48 Prozent) als auch indirekt über Mediaset (2,28 Prozent) an der Kirch Media des Leo Kirch beteiligt.

20. Mai 2002: Die Kirch-Dachgesellschaft Taurus Holding lehnt die vorzeitige Ausübung der Verkaufsoption von Rupert Murdochs Sender BSkyB an der insolventen KirchPayTV ab.

22. Mai 2002: Die insolvente KirchPayTV-Sparte erhält eine Finanzspritze. Die 40-prozentige Beteiligung an dem schweizerischen Bezahlsender Teleclub wird an die Mitgesellschafter Ringier, Medializenz und Chriteco verkauft. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. In Branchenkreisen kursieren Gerüchte über eine Summe von sechs Mio. sfr. Außerdem steht Leo Kirch seinem insolventen Imperium nicht als Berater zur Seite.

25. Mai 2002: Die Kirch-Dachgesellschaft Taurus Holding prüft, ob die Voraussetzungen für einen Insolvenzantrag gegeben sind. Grund ist die Kündigung von Krediten der Bayerischen Landesbank und der HypoVereinsbank gegenüber KirchPayTV.

27. Mai 2002: Der Kirch-Kuchen wird nun doch zerschnitten. Es sollen Informationsmaterialen an die Interessenten der KirchMedia verschickt werden, damit die 28 Töchter neue Besitzer bekommen.

30. Mai.2002: Die Konkurrenten der Deutschen Bank, die sogenannten "Formel-1-Banken" wollen die schnelle Platzierung des Aktienpakets an der Börse mit einstweiligen Verfügungen verhindern.

06. Juni.2002: Der Medienunternehmer Leo Kirch kann seine 40-prozentige Beteiligung am Axel-Springer-Verlag bis Ende August selbst verkaufen. Darauf einigen sich Kirch und Deutsche Bank.

06. Juni.2002: Die Geschäfte der KirchMedia werden offenbar in Zukunft auf TV-und Filmrechte begrenzt.

06. Juni.2002: Das durch die Weltmeisterschaft in Japan und Süd-Korea ausgelöste Fußballfieber beschert dem angeschlagenen Pay-TV Sender Premiere eine Schar neuer Kunden. Derzeit würden im Schnitt täglich 2.500 neue Abonnenten gewonnen, teilte der Sender mit. Die Zahl der Kunden sei wieder über 2,4 Millionen geklettert.

10. Juni.2002: Ein Konsortium aus WAZ-Gruppe, Commerzbank und dem US-Filmstudio Columbia steht vor der Übernahme der insolventen Rechtehandels- und Fernsehgesellschaft KirchMedia und ist an der Sendergruppe ProSieben Sat1 interessiert.

12. Juni 2002: Die Kirch-Dachgesellschaft TaurusHolding und die Tochter KirchBeteiligungen stellen einen Antrag auf Insolvenz.

13. Juni 2002: Der Bauer-Verlag äußert erstmals öffentlich ein Interesse an KirchMedia.

01. August 2002: Sieben Interessenten haben Angebote für KirchMedia vorgelegt. Darunter eine Gruppe aus Bauer, Springer und HVB Group, der US-Investor Saban und der französische Sender TF1.

09. August 2002: Drei Bietergruppen kommen in die engere Wahl, das Konsortium Bauer/Springer/HVB ist nicht dabei.

19. September 2002: Das Konsortium Springer/Bauer/HVB tritt mit einem verbesserten Angebot wieder in das Bieterverfahren ein.

10. Oktober 2002: Der Gläubigerausschuss stimmt dem Verkauf des Sportrechtegeschäfts an das Management der Kirch Sport AG um Ex-Fußballnationalspieler Günter Netzer zu.

30. Oktober 2002: KirchMedia startet exklusive Gespräche mit dem Bauer/HVB-Konsortium, an dem Springer nicht mehr beteiligt ist.

20. Dezember 2002: KirchMedia einigt sich mit der Bietergruppe um Bauer im Grundsatz auf eine Übernahme von ProSiebenSat.1 und der Filmrechtegesellschaft.

SABAN BETRITT DIE BÜHNE

21. Januar 2003: Haim Saban tritt mit einem überarbeiteten Angebot an die KirchMedia-Geschäftsführung heran.

12. März 2003: Bauer zieht sich aus dem Bieterwettstreit zurück.

16. März 2003: KirchMedia und Saban vereinbaren Übernahme von ProSiebenSat.1, später auch der Filmrechtebibliothek

16. April 2003: Die KirchMedia-Gläubigerbanken drohen mit dem Scheitern der Verhandlungen mit Saban, weil dieser bereits gemachte Zusagen nicht einhalte.

13. Mai 2003: Saban scheitert mit Übernahmeangebot für KirchMedia-Sportsender DSF, Zuschlag erhält ein Konsortium um KarstadtQuelle und EM.TV.

04. Juni 2003: Die Verhandlungen mit Saban über ProSiebenSat.1 und die Filmrechtebibliothek scheitern. Nun will KirchMedia die Geschäfte weiterführen und mit den Gläubigerbanken finanzieren.

18. Juni 2003: Saban plant nach Angaben aus Kreisen ein neues Angebot für ProSiebenSat.1 ohne die Filmbibliothek.

03. August 2003: Saban legt zusammen mit fünf Finanzinvestoren Angebot vor. Er bietet 7,50 Euro je ProSiebenSat.1-Stammaktie.

05. August 2003: Der KirchMedia-Gläubigerausschuss soll über Saban-Offerte entscheiden. Die Beteiligungsfirma Apax Partners legt überraschend ein Angebot über 8 Euro je Stammaktie vor.

Quelle: n-tv.de