Archiv

Der Börsen-Tag Deutsche Bank stürzen auf Rekordtief

Während die Durchsuchung in der Deutschen-Bank-Zentrale weiter läuft, stürzt die Aktie um bis zu 3,7 Prozent auf ein Rekordtief von 7,99 Euro.

  • Die Ermittlungen richten sich gegen zwei Mitarbeiter im Alter von 46 und 50 Jahren sowie andere Verantwortliche des Unternehmens. Einer davon soll in der Compliance-Abteilung arbeiten, die für den Kampf gegen unlautere Geschäfte wie Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zuständig ist, ein anderer in der Vermögensverwaltung, wie ein Insider sagte.
  • Die Durchsuchung erstreckte sich auch auf Vorstandsetagen, wie die Staatsanwaltschaft bestätigte. Unter anderem sei das Büro von Regulierungs-Vorständin Sylvie Matherat durchsucht worden, sagte der Insider.
  • "Besonders irritierend ist, dass die Ereignisse zeitlich nicht sehr weit zurückliegen und auch in die Verantwortung heutiger Vorstandsmitglieder fallen", sagte der Grünen-Finanzpolitiker Gerhard Schick. "Es geht hier also nicht um Altlasten."
  • Am Freitag war das Polizeiaufgebot vor der Konzernzentrale an der Frankfurter Taunusanlage deutlich geringer als am Donnerstag, als dort mindestens zehn Mannschaftswagen der Bundespolizei sowie mehrere Zivilfahrzeuge mit Blaulicht zu sehen waren. Am Freitagmorgen war dort nur noch ein Polizeiwagen sichtbar.

Quelle: n-tv.de