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DIW-Berechnung Deutsche Wirtschaft schrumpft

Im ersten Quartal des Jahres ist die Wirtschaft vorläufigen Zahlen zufolge geschrumpft. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ging die Konjunktur um 1,5 Prozent zurück. Gegenüber dem Vorquartal sank die wirtschaftliche Tätigkeit um 0,1 Prozent, teilte das Deutche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) mit.

Trotzdem zeigen sich die Experten vom DIW für das Gesamtjahr recht optimistisch. Im zweiten Quartal soll die Wirtschaft verglichen mit dem Vorjahresquartal um knapp ein Prozent zulegen. Für das gesamte Jahr rechnet das DIW mit einem Konjunkturplus von gut zwei Prozent. Dabei werde sich das Wachstum kontinuierlich, und nicht wie sonst bei einer Erholung üblich sprunghaft, steigern.

Die Einigung im Tarifstreit der Metallindustrie begrüßte das DIW. Der Abschluss sei "gerade noch verträglich" Sollte der Abschluss in dieser Höhe aber auch in anderen Brachen übernommen werden, könne dies für die Wirtschaft gefährlich werden, heißt es weiter. Die Inflation hat den Angaben zufolge im ersten Quartal um 0,7 Prozent zugenommen. Dies sei unter anderem auf Steuererhöhungen (Ökosteuer, Versicherungs- und Tabaksteuer) und Preiserhöhungen im Zuge der Euro-Umstellung zurückzuführen, heißt es.

Der Osten Deutschlands wird von den besseren Konjunkturdaten aber weitgehend nicht profitieren können. Das Institut für Wirtschaftforschung in Halle (IWH) hat für Ostdeutschland einen andauernden konjunkturellen Abschwung ermittelt.

Quelle: ntv.de