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Mit dem Kajak um die Welt Deutscher Abenteurer ermordet

Ein deutscher Abenteurer, der mit dem Kajak um die Welt paddeln wollte, ist im Nordosten Brasiliens ermordet worden. Wie Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten, wurde der 39-Jährige aus Frankfurt/Main bereits am vergangenen Montag im Bundesland Par mit einem Schuss in den Hals getötet.

Die Tat sei am Fluss Mutuquara auf der Insel Marajo geschehen. Zwei Männer - Vater und Sohn- seien unterdessen als Tatverdächtige festgenommen worden. Es handele sich um berüchtigte Bootsdiebe, hieß es. Sie hätten den Kajak und umgerechnet 50 Euro mitgenommen. Einer der Männer habe die Tat inzwischen gestanden. "Wir haben gesehen, dass er wie ein Ausländer mit Geld aussah. Deshalb haben wir ihn überfallen", sagte der Mann laut Polizei im Verhör.

Der Deutsche arbeitete den Berichten zufolge seit einigen Jahren als Touristenführer und Taucher in Sao Luis, der Hauptstadt des nordostbrasilianischen Bundeslandes Maranhao. Der Mann war von Freunden vor wenigen Tagen als vermisst gemeldet worden.

In einem Interview mit einem regionalen Fernsehsender hatte der Deutsche jüngst gesagt, dass er seine Reise um die Welt vor 20 Tagen in Sao Luis begonnen hätte und zunächst Richtung Karibik paddeln wollte.

Quelle: n-tv.de