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Diesmal kein Auslands-Oscar Deutscher Beitrag fällt durch

Die Oscar-Hoffnungen für den Film "Auf der anderen Seite" des in Hamburg geborenen türkisch-stämmigen Regisseurs Fatih Akin sind geplatzt. Der deutsche Beitrag blieb im Rennen um den Auslands-Oscar in der Vorauswahl auf der Strecke. Wie die Oscar-Akademie in Los Angeles mitteilte, gelangten neun von insgesamt 63 Ländern mit ihren Einsendungen in die Endauswahl, darunter Österreich, Brasilien, Israel, Italien, Russland, Polen und Kanada.

In dem Wettbewerb um die Trophäe für den besten fremdsprachigen Film hatten mehrere hundert Mitglieder der Filmakademie eine Vorauswahl getroffen. Zwanzig Filmschaffende werden nun aus den neun Anwärtern fünf Oscar-Kandidaten auswählen. Die Nominierungen werden am 22. Januar bekanntgegeben. Die 80. Verleihung der Academy Awards geht am 24. Februar in Hollywood über die Bühne.

Im vergangenen Februar hatte der Stasi-Film "Das Leben der Anderen" von Florian Henckel von Donnersmarck den Auslands-Oscar gewonnen. 2003 holte "Nirgendwo in Afrika" als erster deutscher Film nach mehr als 20 Jahre den Oscar nach Deutschland. Für 2006 und 2005 waren "Sophie Scholl - die letzten Tage" und "Der Untergang" nominiert worden, die aber dann beide keinen Oscar bekamen.

Quelle: ntv.de

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