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Sie wollen mehr Geld Die "Simpsons" streiken

Die Sprecher der "Simpsons" sind in den Streik getreten. Sie fordern mehr Geld. Das Filmblatt "Variety" berichtet, die Schauspieler, die Homer, Marge und dem Rest der "Simpsons" ihre Stimmen leihen, seien aus Protest gegen zähe Gehaltsverhandlungen in den letzten Wochen mehrmals nicht zur Arbeit erschienen.

Statt des bisherigen Episoden-Lohns von 125.000 Dollar verlangen die Sprecher jetzt 360.000 Dollar. Das entspräche insgesamt acht Mio. Dollar für eine Staffel mit 22 Episoden.

Branchenkennern zufolge dauert die Vertonung einer Episode nicht länger als sieben Stunden. Damit gehören die Schauspieler bereits zu den am besten bezahlten TV-Sprechern. Sie wiederum argumentieren, dass der US-Sender Fox mit der beliebten Zeichentrickserie weltweit über eine Mrd. Dollar verdient und ihr Anteil nur einem Bruchstück dessen entspricht.

Auch 1998 war es zu einem Streik gekommen, als die Sprecher ihr damaliges Gehalt von 30.000 Dollar pro Episode anheben wollten. Fox drohte zunächst damit, neue Stimmen zu suchen. Am Ende konnten sich die Parteien auf einen neuen Vertrag einigen.

Quelle: n-tv.de