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Mette-Marits Augen Die ärztliche Stellungnahme

Prinzessin Mette-Marit ist auf Anraten ihrer Ärzte nicht mit nach Deutschland gekommen. In einer Stellungnahme der Mediziner hieß es:

"Der Sonnenbrand, dem das Kronprinzenpaar ausgesetzt wurde, hat vor allem zu Verbrennungen ersten Grades, bei Prinzessin Mette-Marit aber teilweise auch zur Bildung von Blasen wie bei Verbrennungen zweiten Grades geführt. Ein so erheblicher Schaden an der Haut ist auf der zuständigen Station im Osloer Reichshospital während der letzten 20 Jahre nur zwei Mal festgestellt worden. Dabei waren jeweils Höhensonnen alten Typs die Ursache.

Wegen der Schäden an ihrer Haut darf die Prinzessin keinem ultraviolettem Licht ausgesetzt werden. Das bedeutet, dass sie sich schon bei leichter Bewölkung nicht im Freien aufhalten kann. Zur Vermeidung von Wundinfektionen und zur Sicherung eines normalen Heilungsprozesses nach der starken Verbrennung ist kontinuierliche Behandlung notwendig. Sie ist auch zur Vermeidung von Spätschäden wie ungleichmäßige Pigmentierung wichtig.

Der Schaden an der Hornhaut der Prinzessin ist zugeheilt. Dennoch ist sie weiter in gewissem Maß lichtempfindlich. Dies wird sich im Lauf einiger Tage legen. Die Schädigungen an der Haut des Kronprinzen sind ebenfalls erheblich, allerdings in geringerem Maß als bei der Prinzessin. Er muss in den kommenden Tagen so weit wie möglich ultraviolettes Licht vermeiden. Unser Rat an die Prinzessin lautet, dass sie nicht nach Deutschland reisen sollte."

Quelle: ntv.de