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Schlimmer als befürchtet Dresdner entlässt 1.500 Mitarbeiter

Die Allianz verliert keine Zeit: Nur zwei Wochen nach dem Erfolg des Übernahmeangebots für die Dresdner Bank beginnen die Münchner mit dem "Heben von Synergiepotenzialen". Die Leidtragenden sind rund 1.500 der 8.500 Beschäftigten des Investment- und Firmenkundengeschäfts, deren Stellen gestrichen werden sollen.

Damit fällt die Kürzung noch deutlicher aus als zuletzt in Presseberichten vermutet. Schon am Vortag hatte die Allianz den ursprünglich geplanten Börsengang der Investmentbank Dresdner Kleinwort Benson abgesagt.

Organisatorisch sollen nun das Firmenkundengeschäft und das Investmentbanking der Dresdner Bank im neuen Bereich "Corporates & Markets" zusammengelegt werden. Von der Umstrukturierung verspricht sich die Bank eine Einsparung von ca. 500 Mio. Euro im Jahr. Chef des neuen Bereichs wird der bisherige Investment-Vorstand Leonhard Fischer.

Quelle: ntv.de