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Bewag-Streit geht weiter E.ON hält Kompromiss für gescheitert

Der Energie-Konzern E.ON sieht den Kompromissvorschlag über eine partnerschaftliche Führung des Berliner Stromversorgers Bewag als gescheitert an. Ein entsprechendes Schreiben liegt der Nachrichtenagentur Reuters vor. Ein Schiedsgericht hatte vorgeschlagen, die beiden Anteilseigner Hamburgische Electricitäts-Werke (HEW) und Mirant sollten die Bewag gemeinsam leiten. Der US-Konzern Mirant hat dies von der Zustimmung des Berliner Senats abhängig gemacht. Der Senat hat diese Lösung aber abgelehnt.

Ursprünglich wollte der Energieerzeuger HEW 49 Prozent am Berliner Versorger übernehmen, nachdem der Energiekonzern E.ON aus kartellrechtlichen Gründen zur Aufgabe seiner Beteiligung gezwungen worden war. Dagegen war der Bewag-Großaktionär Mirant erfolgreich vor Gericht vorgegangen. Auf Basis der Bewag-Privatisierungsverträge von 1997 hat auch der Berliner Senat ein Mitspracherecht.

Quelle: ntv.de