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Flaute in der Musikbranche EMI rutscht in Verlustzone

Der britische Musikkonzern ist in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2001/02 in die Verlustzone gerutscht. Von April bis Ende September sei ein Vorsteuerverlust in Höhe von zwei Mio. Pfund (6,3 Mio. DM) verbucht worden, nach einem Gewinn von 59 Mio. Pfund in der Vorjahresperiode, verlautete aus London. „Die endgültigen Zahlen werden entscheidend vom Trend am Markt abhängen, auf dem in den vergangenen zwei Monaten eine Verschlechterung zu sehen ist“, erklärte EMI-Chairman Eric Nicoli.

Der operative Gewinn sei im Berichtszeitraum von 111 auf 43 Mio. Pfund gesunken. Bereits im September hatte EMI gewarnt, dass der bereinigte Vorsteuergewinn im gesamten Geschäftsjahr um 20 Prozent zurückgehen wird. Die Musikindustrie verzeichnet derzeit eine allgemeine Branchenflaute. Neben EMI hatten auch andere internationale Konzerne wie Warner Music, BMG, Sony Music und Universal den schwachen Musikmarkt zu spüren bekommen.

EMI teilte weiter mit, dass der weltweite Marktanteil von 14 Prozent im Gesamtjahr gehalten werden wird.

Quelle: n-tv.de