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US-Verbraucher skeptisch Einkommen gestiegen

Die Anzeichen für eine solide Konsolidierung der US-Wirtschaft mehren sich. Nach den erfreulichen Wachstumsdaten vom Donnerstag meldet das US-Handelsministerium am Freitag, dass die Einkommen der Bürger weiter gewachsen sind. Weitere Indizes stehen noch aus: Unter anderem wird der wichtige Konjunkturindex der Einkaufsmanager aus dem Großraum Chicago bekannt gegeben.

Die Einkommen der US-Bürger haben sich Juni um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat erhöht. Die Konsumausgaben, die zwei Drittel des Bruttoinlandproduktes der USA ausmachen sind im Berichtsmonat um 0,8 Prozent gewachsen. Zwar waren die Erwartungen an das Wachstum höher gewesen (plus 0,3 Prozent), denn och werten Analysten die Zahlen als Beweis für eine weitere Erholung der Konjunktur.

Deutlich optimistischer als von Experten angenommen äußerten sich hingegen befragte US-Einkaufsmanager im August zur Geschäftsentwicklung. Der ermittelte Einkaufsmanagerindex deutet mit einem Stand von 58,9 Zählern deutlich auf ein Wachstum des Verarbeitenden Gewerbes hin, Analysten hatten im Schnitt einen leichten Rückgang auf 55,5 Punkte erwartet. Besonders stark stieg die Preiskomponente des Index an, die Neuaufträge werden jedoch leicht schlechter beurteilt als noch im Juli.

Das Vertrauen der US-Verbraucher in die wirtschaftliche Entwicklung ihres Landes ist im August nach endgültigen Berechnungen der Universität Michigan hingegen stärker gesunken als erwartet. Der entsprechende Index der Universität fiel auf 89,3 Punkte von 90,9 Punkten im Juli, wie am Freitag aus New Yorker Finanzkreisen verlautete. Befragte Volkswirte hatten im Schnitt mit einem geringeren Rückgang auf 90,5 Zähler gerechnet.

Quelle: ntv.de