Archiv

Pharmakonzern stolpert über Potenzmittel Eli Lilly senkt Geschäftsprognosen für 2002

Der US-Pharmakonzern Eli Lilly hat seine Gewinn- und Umsatzprognosen für das laufende Jahr korrigiert. Für 2002 peile man nur noch einen Gewinn je Aktie von 2,60 bis 2,65 US-Dollar statt der bisher angenommenen 2,70 bis 2,80 US-Dollar an, teilte der Konzern in Indianapolis mit. Der Umsatz soll 2002 weitgehend unverändert bleiben. Zuvor war Eli Lilly von einem Wachstum im einstelligen Prozentbereich ausgegangen. Als Begründung für die reduzierten Erwartungen nannte der Pharmakonzern die verzögerte Einführung des Potenzmittels Cialis. Das Medikament soll der Potenzpille Viagra des weltgrößten Pharmakonzerns Pfizer Konkurrenz machen. Wegen des auslaufenden Patentschutzes für das Anti-Depressionsmittel Viagra musste das Unternehmen in den letzten Monaten erhebliche Umsatz- und Gewinneinbußen hinnehmen.

Quelle: n-tv.de