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Unveränderte Dividende Ergebnisrutsch bei HVB

Die HypoVereinsbank hat im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich weniger verdient als ein Jahr zuvor. Wegen einer erhöhten Risikovorsorge sank der Vorsteuergewinn im Vergleich zum Vorjahr um 30,5 Prozent auf 1,55 Mrd. Euro. Damit wurden die Erwartungen der Analysten aber noch übertroffen. Der Jahresüberschuss gab um 18 Prozent auf 967 Mio. Euro nach.

Wegen der gestiegenen Zahl an Firmenpleiten, insbesondere des US-Energiekonzerns Enron, ihrem Engement in Argentinien und der schwachen Konjunktur hatte die HVB die Kreditrisikovorsorge um 18 Prozent erhöht.

Den Aktionären soll trotzdem eine unveränderte Dividende ausgezahlt werden. Daher werde der Hauptversammlung erneut eine Dividende von 0,85 Euro je Aktie vorgeschlagen, heißt es aus dem Geldinstitut.

Der Blick ins Jahr 2002 ist nur verhalten optimisitsch. So solle zwar die Produktivität und Profitabiliät nach Aussage von Vorstandssprecher Albrecht Schmidt ausgebaut werden. Genaue Zahlen nannte er aber nicht. Mit der neuen Führungsstruktur und den realisierten Integrationsmaßnahmen sei die HBV für den Wettbewerb aber gut gerüstet.

In den vergangenen Wochen hatten Deutsche Bank, Dresdner Bank und Commerzbank bereits über deutliche Gewinnrückgänge berichtet.

Quelle: ntv.de

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