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Siemens liegt gut im Rennen Gewinn wächst im ersten Quartal weiter

Nach dem Rekordergebnis im letzten Geschäftsjahr ist der Siemenskonzern mit Vollgas in das neue Jahr gestartet. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres (30. September) hat der Münchner Technologiekonzern den Gewinn nach Steuern um 32 Prozent auf 778 Mio Euro gesteigert. Der Umsatz erhöhte sich um 23 Prozent 20,5 Mrd. Euro. Der Auftragseingang wuchs um 28 Prozent auf 23,6 Mrd Euro.

Das Wachstum sei überdurchschnittlich ausgefallen und werde sich im Laufe des Jahres abschwächen, teilte Siemens weiter mit . Im laufenden Jahr hält Siemens an seinen Prognosen fest. Umsatz und Auftragseingang sollen zweistellig gesteigert werden, das Ergebniswachstum im Vergleich deutlich höher ausfallen.

Der operative Gewinn erhöhte sich im ersten Quartal allerdings weniger stark als das Ergebnis nach Steuern. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) stieg ohne die börsennotierte Tochter Infineon um 14 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro. Der Gewinn nach Steuern fiel ohne die Halbleiter-Tochter den Angaben zufolge dagegen mit 579 Mio. Euro um 26 Prozent höher aus als ein Jahr zuvor. Die Siemens-Zahlen wurden zum ersten Mal nach den US-Bilanzierungsregeln GAAP veröffentlicht.

Handy-Absatz wird sinken

An der Absatzprognose für Mobiltelefone hält Siemens nicht mehr fest. Bisher war der Konzern von einer Verdoppelung des Absatzes auf 48 Millionen Handys bis Ende 2001 ausgegangen. Auch Siemens könne sich der Abschwächung des Marktwachtums nicht entziehen, von der alle führenden Hersteller betroffen seien. Im zweiten Quartal 2000/2001 wolle Siemens stärker wachsen als der Markt.

Das erste Quartal war noch vom starken Weihnachtsgeschäft geprägt. Der Münchner Konzern verdoppelte den Handy-Absatz auf 9,4 Mio. Stück. Der Umsatz im Konzernbereich Mobile Kommunikation stieg gegenüber dem Vorjahr um 53 Prozent auf 2,9 Mrd. Euro, das operative Ergbnis erhöhte sich leicht auf 219 Mio. Euro.

Die höchsten Beiträge zum Ergebnis lieferten die Sparten Energieerzeugung, Automation, Medizintechnik und die Osram GmbH.

Quelle: n-tv.de

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