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Umsatz- und Gewinnplus GlaxoSmithKline profitiert von Fusionseffekten

Dank starken Zuwächsen bei Atemwegs- und AIDS-Medikamenten konnte der Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) im ersten Quartal 2001 Umsatz und Gewinn steigern.

Der Gewinn vor Steuern (Ebt) ohne Berücksichtigung von Währungsschwankungen stieg nach eigenen Angaben um elf Prozent auf 1,388 Mrd. Pfund (4,358 Mrd. Mark) und lag damit etwas oberhalb der Analystenschätzungen von 1,3 Mrd. Pfund. Beim Gewinn pro Aktie konnte ein Zuwachs von 13 Prozent auf 16,2 Pence verbucht werden. Die Umsätze im Kerngeschäft erreichten von Januar bis März ein Volumen von 4,757 Mrd. Pfund, was einer Steigerung um neun Prozent entspricht.

Das Unternehmen hält auch weiterhin an seinen im Februar veröffentlichten Prognosen für 2001 fest, die für das Gesamtjahr einen Zuwachs von 13 Prozent beim Gewinn je Aktie annehmen.

Wie GSK-Chef Jean-Pierre Garnier in London bekanntgab, sieht sich der aus der Fusion von Glaxo Wellcome und SmithKline Beecham hervorgegangene Konzern derzeit nicht unter Druck, eine weitere Fusion einzugehen. Garnier dementierte einen Zeitungsbericht vom Wochenende, wonach das Unternehmen einen Zusammenschluss mit dem US-Pharmaunternehmen American Home Products plane.

Meryll-Lynch-Analyst James Culverwell bezeichnete die vorgelegten Zahlen als guten Start nach der Fusion. Fondsmanager John Wilson von der Standard Life artikulierte demgegenüber die Sorgen des Marktes, wie eine Firma dieser Größe genug neue Produkte herstellen könne, um weiter deutlich zu wachsen. Gemessen am Umsatz mit verschreibungspflichtigen Medikamenten ist GSK heute nach Pfizer der weltweit zweitgrößte Pharmakonzern.

Quelle: n-tv.de