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Aufgeputscht GlaxoSmithKline sieht anhaltendes Wachstum

GlaxoSmithKline will auch in diesem Jahr beim Gewinn zweistellig zulegen. Der nach eigenen Angaben umsatzstärkste Pharmakonzern der Welt rechnet für 2001 mit einem um 13 Prozent höheren Ergebnis pro Aktie als im Jahr 2000. In 2002 soll der Gewinn pro Aktie sogar noch stärker anziehen. Das erklärte der Chef des aus Glaxo Wellcome und Smithkline Beecham hervorgegangenen Konzerns, Jean-Pierre Garnier, bei einem Investorentreffen. Im vergangenen Jahr konnte GlaxoSmithKline den Gewinn pro Aktie um 14 Prozent auf 61 Pence (0,972 Euro) je Anteilsschein steigern.

Garnier bekräftigte die Absicht des Konzerns durch Synergie-Effekte und Kostensenkungen in der Produktion bis 2003 mindestens 1,6 Mrd. Pfund (2,5 Mrd. Euro) einzusparen. In der Vergangenheit hatte es Spekulationen gegeben, der Konzern könne darüber hinaus weitere 250 Mio. Pfund (398 Mio. Euro) einsparen.

Nach Ansicht von Garnier ist GlaxoSmithKline auf gutem Weg die Produktivität in der Forschung und Entwicklung zu steigern, die Zahl der in Entwicklung befindlichen Medikamente auszubauen und die Kosten zu senken. Kritiker merken an, dass sich die Zahl der in der Enwicklungspipeline befindlichen Medikamente ab 2003 deutlich verringern könnte, was zu einem stark rückläufigen Umsatzwachstum führen könnte.

Die Aktie gewann bis zum Mittag in London 2,5 Prozent.

Quelle: n-tv.de