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Eurovision Song Contest Grusel-Rocker im Finale

Beim Eurovision Song Contest in der griechischen Hauptstadt Athen sind am Donnerstagabend die letzten zehn Plätze für das Finale am Samstag vergeben worden. Gemessen am Jubel des Publikums war schon während das Semi-Finales klar, dass das russische Lied des Sängers Dima Bilan "Never Let You Go" sowie der Beitrag aus Bosnien-Herzegowina mit dem Sänger Hari Mata Hari mit dem Song "Leila" zu den heißen Favoriten für die Endrunde zählen werden.

Weiter qualifizierten sich Mazedonien, die Ukraine, Irland, Schweden, die Türkei, Armenien, die Grusel-Rocker Lordi mit dem Titel "Hard Rock Hallelujah" sowie LT United aus Litauen mit dem unbescheidenen Song "We Are The Winners" (gemeint ist tatsächlich der Song Contest!). Für die Endrunde am Samstag mit 24 Teilnehmern sind einige Länder, darunter auch Deutschland, automatisch qualifiziert.

Das griechische Fernsehen urteilte, das Halbfinale hatte "alles was das Herz eines Eurovisions-Fans begehrt": Folklore aus dem Balkan (Albanien) und aus dem Kaukasus mit dem Neuling Armenien aber auch aus Polynesien mit dem Beitrag aus Monaco, Balladen (Irland), Hard-Rock aus Finnland und einigen spritzigen Titeln. Zu den großen Überraschungen zählte das Ausscheiden der belgischen Star-Sängerin Kate Ryan, die als große Favoritin galt.

Die isländische Sängerin Silvia Night wurde vom Publikum ausgepfiffen. Sie hatte sich in den vergangenen Tagen mit frechen Auftritten und Streitigkeiten mit Technikern und Veranstaltern in Griechenland unbeliebt gemacht.

Der griechische Pop-Star Sakis Rouvas und seine Partnerin Maria Menounos, eine Journalistin und TV-Moderatorin aus den USA, führten durch das straff organisierte Halbfinale. Die Bühne in der riesigen Basketballhalle des Olympia Sportkomplexes beeindruckte mit ihren Lichteffekten und einer beweglichen Amphitheater-ähnlichen Kulisse. Die Griechen präsentierten zur Eröffnung und in den Pausen zwischen den Liedern Choreografien mit Elementen aus der Antike sowie einen kurzen Eurovision Song Contest-Rückblick.

Quelle: n-tv.de