Archiv

Höheres Risiko HVB erwägt größere Vorsorge

Die HypoVereinsbank schließt wegen der anhaltend schwachen Konjunktur eine Erhöhung der Risikovorsorge für 2002 nicht aus. Angesichts volatiler Aktienmärkte und der weltweit schwächelnden Konjunktur stelle sich das Institut auf ein weiteres schwieriges Jahr mit anhaltend hohen Risikobelastungen und moderaten Ertragszuwächsen ein, erklärte Vorstandssprecher Albrecht Schmidt anlässlich der Hauptversammlung.

Bislang geht die HVB für 2002 von einer Risikovorsorge von 2,1 (Vorjahr 2,07) Mrd. Euro aus. Bereits gestern hatte die Bank für das erste Quartal eine um 43 Prozent auf 527 Mio. Euro angestiegene Risikovorsorge gemeldet.

In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres war das operative Ergebnis um 61 Prozent auf 330 Mio. Euro gesunken. Das Nachsteuerergebnis fiel auf 272 Mio. Euro nach 468 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahresquartal. Insgesamt waren die Zahlen aber besser als befürchtet. Verantwortlich für die besseren Ergebnisse des entsprechenden Vorjahreszeitraums seien damals Veräußerungsgewinne gewesen, teilte das Münchener Finanzhaus mit.

Beim Ergebnis vor Steuern wies die HypoVereinsbank 433 Mio. Euro aus nach 770 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Zinsüberschuss stieg den Angaben zufolge geringfügig von 1,75 auf 1,77 Mrd. Euro, während sich der Provisionsüberschuss von 767 auf 721 Mio. Euro verringert habe.

Quelle: ntv.de

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.