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Wachstumsmarkt China Handy-Produktion auf Höhepunkt

Die Handy-Produktion steigt dieses Jahr um 10,6 Prozent auf rund 401 Mio. Stück. So die Studie der Marktforscher von Nikkei BP Cunsulting in Tokio.

Für das Produktions-Wachstum ist nach Meinung der Marktforscher vor allem das stark gewachsene Angebot aus China verantwortlich. Im weltweit größten Mobilfunkmarkt sei vor allem die Inlandsfrage stark gewachsen. Von September auf Oktober stieg die Zahl der Handy-Nutzer um 2,84 Prozent auf rund 195,8 Millionen. Nach Ansicht der chinesischen Regierung werde die Nachfrage nach Handys 2003 wieder sinken. Der Markt könne nicht ewig in diesem Tempo wachsen, sagte ein Ministeriumsvertreter.

Weltweit habe die Herstellung von Mobilfunkgeräten die Nachfrage überholt, stellen die Marktforscher fest. Das könnte im kommenden Frühjahr zu einem Produktionsrückgang führen.

Am Vortag hatte eine Studie den weltweiten Absatz mit über 104 Millionen verkauften Geräten beziffert. Das ist erst das zweite Mal in der Geschichte des Mobilfunks, "dass über 100 Mio. Handys verkauft werden", erklärte ein Analyst von Gartner dazu.

Marktführer bleibt demnach weiterhin Nokia; der finnische Konzern konnte den Marktanteil den Angaben zufolge auf 35,9 Prozent ausbauen. Auf Platz zwei folgt Motorola (14,4%) vor Samsung (10,6%) und Siemens (7,8%). SonyEricsson büßte beim Absatz rund 30 Prozent ein, wodurch der Marktanteil auf 4,8 Prozent fiel (Platz 5).

Quelle: ntv.de

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