Archiv

Prozess um Ideen Harry Potter nicht geklaut

Die britische Autorin Joanne K. Rowling hat den Vorwurf angeblich gestohlener Wörter und Ideen für ihre berühmten Harry Potter-Romane zurückweisen können. Ein US-Gericht sprach sie frei, nachdem die Schriftstellerin Nancy Stouffer ihre Kollegin verklagt hatte: Rowling soll aus Stouffers Romanen abgeschrieben haben.

Zum Diebesgut zählt nach Aussagen der Klägerin zum Beispiel das Wort "muggles", mit dem in Harry Potters Welt die Zauberer mitleidig die armen, 'normalen' Menschen betiteln. Stouffer bezeichnet mit dem gleichen Begriff mythische Charaktere in ihren Kinderbüchern.

Nancy Stouffer hatte auch Rowlings US-Verleger, Scholastic Books, wegen des selben Vorwurfs verklagt. Nach Ende des Prozesses teilte der Verleger mit: "Wir hatten nie Zweifel daran, dass Harry Potter und seine Welt aus der vielfältigen und ungewöhnlichen Vorstellung von J.K. Rowling stammen."

Das Gericht wies die Klägerin an, keinerlei Rechte an der Bezeichnung "muggle" zu beanspruchen oder Rowling zu beschuldigen, diese Rechte verletzt zu haben. Sie wurde außerdem wegen Täuschung des Gerichts zu einer Strafe von 50.000 Dollar verurteilt. Ihr Rechtsbeistand hat bisher nicht offiziell Stellung zum Ausgang des Prozesses genommen.

Quelle: ntv.de

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.