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Folgen der Konjunkturflaute Hewlett-Packard mit Gewinneinbruch

Hewlett-Packard hat gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen starken Gewinnrückgang und ein Umsatzminus von drei Prozent verbucht. Der US-Computerhersteller erwirtschaftete nach eigenen Angaben im zweiten Quartal zum 30. April einen Ertrag von 319 Mio. US-Dollar, bzw. 15 Cent je Aktie. Im vergleichbaren Quartal betrug der Überschuss noch 935 Mio. Dollar, oder 41 Cent pro Wert.

Vor Sonderposten betrage der Gewinn 18 Cent je Titel, teilte das Unternehmen mit. Das läge über den eigenen Prognosen von 13 bis 17 Cent. Diese wurden am 18. April zusammen mit einer Gewinnwarnung und der Ankündigung von Massenentlassungen veröffentlicht. Der Umsatz erreichte 11,6 Mrd. Dollar, das sind 400 Mio. Dollar weniger als im zweiten Quartal 2000.

Hewlett-Packard verkauft neben PCs auch Handcomputer, Drucker, Scanner, digitale Kameras, Netzwerk-Server und Technologieservice. Noch vor ein paar Monaten glaubte der Konzern mit Hilfe dieser breiten Produktpalette dem generellen Abwärtstrend in der Technologieindustrie entkommen zu können. Letzten Monat gestand die Konzernleitung ein, dass auf Grund der Schwächen im europäischen und US-Geschäft die Prognosen nicht erfüllt werden könnten.

Quelle: ntv.de

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