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800 Arbeitsplätze in Gefahr HypoVereinsbank baut Stellen ab

Die Hypovereinsbank begibt sich auf Rationalisierungskurs. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtete, sollen bundesweit etwa 800 Stellen dem Rotstift zum Opfer fallen.

Die Filialen der Bank sollen durch Zusammenlegungen und die Einrichtung von Kundenbetreuungszentren rentabler werden. Betroffen sei vor allem der Osten Deutschlands, berichtete die Agentur. In der kommenden Woche werde das Münchener Bankinstitut bekanntgegeben, welche Standorte im einzelnen gestrichen werden sollen und wann mit dem Stellenabbau begonnen werde.

Die Hypovereinsbank habe alle Filialen einer Überprüfung unterzogen, erklärte ein Sprecher des Geldhauses. Dabei sei festgestellt worden, dass viele Niederlassungen nicht kostendeckend arbeiteten.

Mit den jüngsten Geschäftsdaten hatte die Hypovereinsbank den Analysten noch kürzlich eine angenehme Überraschung bereitet. Vor allem im vierten Quartal konnte die zweitgrößte deutsche Geschäftsbank deutlich zulegen. Zwar wurde das ursrpüngliche Ziel von 2,2 Mrd. Euro Gewinn vor Steuern verfehlt, doch lagen die erreichten 1,85 Mrd. Euro immer noch über den Erwartungen der Marktbeobachter.

Quelle: n-tv.de