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Erholung in 2002 IWF: "Milde" Rezession in USA

Der Internationale Währungsfonds hat anlässlich der Tagung mit der Weltbank an diesem Wochenende erstmals von einer Rezession in den USA gesprochen. Als Folge der Terroranschläge vom 11. September befänden sich die Vereinigten Staaten derzeit in einer „milden“ Rezession, verlautete am Sonntag aus Ottawa. Es folge jedoch eine wirtschaftliche Erholung, die sich im Verlauf der zweiten Jahreshälfte 2002 verstärken werde.

Bereits am Samstag hatte das Gremium die Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft deutlich nach unten korrigiert. Für das laufende Jahr werde ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 2,4 Prozent erwartet, hieß es. Das sind 0,2 Prozent weniger als in der Oktober-Prognose. 2002 werde das BIP ebenfalls um 2,4 (3,5) Prozent steigen. Für die USA wurde die Prognose 2001 um 0,3 Prozent auf 1,1 und für 2002 um 1,5 Prozent auf 0,7 Prozent gesenkt. Für die Euro-Zone rechnen die Experten mit 1,6 (1,8) Prozent in diesem und mit 1,3 (2,2) Prozent im kommenden Jahr. In Deutschland werde das BIP 2001 um 0,7 und 2002 um 0,8 Prozent wachsen, hieß es weiter. Zuvor war ein Anstieg um 0,8 bzw. 1,8 Prozent erwartet worden.

Quelle: ntv.de