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Wachstum von 1,9 Prozent erwartet IWF revidiert Prognosen nach unten

Der Internationale Währungsfonds hat die Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft kräftig nach unten geschraubt. Für das Jahr 2001 erwarten die Währungshüter nur noch ein Wachstum von 1,9 Prozent. Dies geht aus einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" hervor. Noch im Herbst waren die IWF-Volkswirte von einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von 3,3 Prozent ausgegangen.

Jedoch erwartet der IWF offenbar nur eine vorübergehende Konjunkturflaute. Bereits 2002 werde die deutsche Wirtschaft um 2,6 Prozent zulegen und damit erstmals seit Jahren das Wachstumsniveau Frankreichs erreichen, berichtete der Focus.

Ganz anders schätzen die sechs führenden Wirtschaftsforschungsinstitute die konjunkturelle Lage ein. Während für 2001 ein Wachstum von immerhin 2,1 Prozent gesehen wird, ist der längerfristige Ausblick deutlich pessimistischer als beim IWF. Hier wird ein Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes von 2,2 erwartet.

Quelle: n-tv.de