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Auf die Finger schauen Ihre Hände = Ihr Charakter

Viele wissen es schon lange: Bei neuen Bekanntschaften achten sie zunächst auf die Hände. Das die Formel "Sage mir, wie deine Finger aussehen und ich sage dir, was für ein Typ du bist" tatsächlich Relevanz besitzt, zeigt nun angeblich eine Studie der Universität Liverpool, über die die Zeitschrift VITAL berichtet. Demnach offenbart die Länge der Finger spezielle Charaktereigenschaften bei Frauen und Männern.

Variante 1: Ringfinger länger als Zeigefinger

Die Wissenschaftler untersuchten die Stärken und Schwächen von 200 Personen und verglichen sie mit der Länge von Ring- und Zeigefinger. Dabei zeigte sich (angeblich): Frauen, bei denen der Ringfinger länger als der Zeigefinger ist, verfügen über eine hohe Durchsetzungskraft, sind besonders risikofreudig aber nicht besonders kommunikativ. Außerdem neigen sie seltener zu Neurosen. Diese Eigenschaften sind umso ausgeprägter, je länger der Ringfinger ist.

Bei Männern steht die Kombination für ein besonderes Talent im Sport und hohe Potenz. Allerdings sind auch sie nicht sonderlich kommunikativ und sprachbegabt.

Variante 2: Ringfinger und Zeigefinger gleichlang

Etwa gleich lange Ring- und Zeigefinger sind bei Frauen der Hinweis für überdurchschnittliche sprachliche und kommunikative Fähigkeiten. Allerdings sind sie häufiger neurotisch, haben größere Angst vor Risiken und können sich nur schwer gegen andere behaupten.

Auch Männer mit gleich langen Fingern sind sprachlich besonders gewandt, haben allerdings ein schlechtes räumliches Vorstellungsvermögen. Sie sind zudem eher unsportlich - hatten häufig ein geringes Geburtsgewicht.

Alles hängt mit allem zusammen

"Wahrscheinlich beeinflusst die Konzentration der Sexualhormone während der ersten Schwangerschaftswochen die Fingerlänge und die Persönlichkeitsmerkmale", sagt der Studienleiter und Evolutionsbiologe John Manning. Zugleich scheint die Fingerlänge auch Hinweise auf die Gesundheit zu geben. Nach Ansicht der Forscher lassen sich daraus Rückschlüsse auf ein mögliches Brustkrebsrisiko, Autismus, Rechtschreibschwäche und Fruchtbarkeit ziehen. Die genauen Zusammenhänge sollen jetzt in weiteren Studien geklärt werden. Wir sind gespannt.

Quelle: ntv.de