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China wappnet sich Kampf gegen SARS

Nach der Entdeckung von zwei neuen Sars-Fällen in China hat das Gesundheitsministerium in Peking landesweit zu verstärkten Schutzmaßnahmen gegen die lebensgefährliche Lungenkrankheit aufgerufen.

Vorbeugende Maßnahmen sollten verbessert werden, um Infektionen in Krankenhäusern zu vermeiden und deren Mitarbeiter zu schützen, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua aus der Anweisung an untergeordnete Gesundheitsbehörden.

Allen Todesfällen und Lungenentzündungen ohne klare Ursache solle nachgegangen und Fieberpatienten besonders beobachtet werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigte sich überzeugt, dass Chinas Behörden wie im Dezember und Januar bei vier Fällen in Südchina auch diesen neuen Ausbruch unter Kontrolle haben werden.

Am Vortag war in Peking der Fall einer 20-jährigen Krankenschwester bekannt geworden, die im Jiangong-Hospital gearbeitet hatte. Ein weiterer Fall wurde aus der Provinz Anhui in Ostchina bekannt. Die Erkrankungen in Anhui wurde nicht öffentlich mitgeteilt, weil die Testergebnisse offenbar nicht so eindeutig waren. Doch wurde die Hongkonger Regierung nach Medienberichten über den Fall unterrichtet.

Beide Frauen haben demnach Kontakt miteinander gehabt. Die Patientin aus Anhui sei bei einem Besuch in Peking im Jiangong-Krankenhaus wegen Lungenentzündung behandelt worden. Allein in Peking sind 171 Kontaktpersonen unter medizinische Beobachtung gestellt worden. Fünf hätten Fieber entwickelt, berichteten die Gesundheitsbehörden.

Quelle: n-tv.de