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Ullstein-Random-Deal Kartellamt hat Bedenken

Das Bundeskartellamt hat Vorbehalte für gegen die Übernahme des Buchverlags Ullstein Heyne List durch die Bertelsmann-Tochter Random House. Nach einer vorläufigen Beurteilung, so das Amt, sei der Vorgang nicht genehmigungsfähig.

In der angemeldeten Form führe die Übernahme zu einer marktbeherrschenden Stellung von Bertelsmann auf dem Markt für deutschsprachige Taschenbücher, hieß es in der Erklärung weiter. Random House würde einen Marktanteil von fast 40 Prozent erlangen, mehr als doppelt so viel wie der nachfolgende Wettbewerber, die Verlagsgruppe Holtzbrinck.

Die Abmahnung sei allerdings noch keine endgültige Entscheidung, erklärte Kartellamtspräsident Ulf Böge mit. Die beteiligten Unternehmen könnten bis zum 5. Juni Stellung nehmen. Random House muss im Falle eines Verbots der Transaktion einen neuen Käufer suchen.

Quelle: ntv.de