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"Aspen"-Waldbrand in Arizona Kein Ende in Sicht

Beim "Aspen"-Waldbrand im US-Bundesstaat Arizona ist vorerst keine Eindämmung in Sicht. Trotz des Einsatzes von etwa 1.000 Feuerwehrleuten haben die Brände inzwischen eine Fläche von rund knapp 7.900 Hektar Land verwüstet. Innerhalb von 24 Stunden weitete sich das Feuer in einer Gebirgsregion in der Nähe der 440.000-Einwohner-Stadt Tucson um ein Drittel aus.

Vom Feuer betroffen sind vor allem Pinienwälder, aber auch etwa 260 Häuser im Ferienort Summerhaven und dem benachbarten Loma Linda auf dem Mount Lemmon sind den Flammen zum Opfer gefallen.

Hitze und Dürre begünstigen Feuer

Hinzu kommt, dass die Meteorologen anhaltend heiße Winde gepaart mit niedriger Luftfeuchtigkeit vorhergesagt haben. Seit etwa sechs Wochen ist in der Region kein Regentropfen gefallen. Auch in anderen Gebieten Arizonas erhöhen Hitze und extreme Dürre die Feuergefahr. Allein am Montag standen in dem südwestlichen Bundesstaat neun größere Waldgebiete in Flammen.

Bisher ist der Brand erst zu 15 Prozent unter Kontrolle. Ein Feuerwehrsprecher sagte, dass nur langsam Fortschritte erzielt würden. Die Einsatzteams würden nun versuchen, den Brand durch eine mit Bulldozern geschlagene Feuerschneise einzudämmen.

Es werde mindestens eine Woche dauern, bis die rund 1.000 evakuierten Einwohner ins Katastrophengebiet zurückkehren könnten. Dann erst würden sie sehen, was von ihren Häusern oder auch Läden übrig sei. Immerhin gelang es der Feuerwehr, ein Observatorium der Universität von Arizona zu schützen.

Quelle: ntv.de

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