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Theatertreffen Berlin Komplett ausverkauft

Das 46. Berliner Theatertreffen hat zum Abschluss eine positive Bilanz gezogen. Alle 29 Vorstellungen der neun gezeigten Aufführungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz seien mit insgesamt 20.000 Besuchern ausverkauft gewesen, teilten die Berliner Festspiele mit.

Das Festival ging am Abend mit einer letzten Aufführung von "Marat, was ist aus unserer Revolution geworden?" zu Ende, einer Polit-Parabel am Deutschen Schauspielhaus Hamburg von Regisseur Volker Lösch.

Die Stars des diesjährigen Theatertreffens waren die Regisseure Christoph Schlingensief, der seine "Kirche der Angst vor dem Fremden in mir" vorgestellt hatte, und Jürgen Gosch, der mit "Hier und Jetzt" und "Die Möwe" gleich zwei Inszenierungen zeigte. Damit bestätigte sich ein Trend weg vom oberflächlichem Event-Theater und hin zu geistreichen Angeboten.

Sämtliche 53 Veranstaltungen, Diskussionen und Lesungen hatten einen großen Publikumszulauf. Besonders beliebt war das Angebot, Aufführungen per Videoübertragung in den Theaterfoyers zu sehen. Das ermöglichte auch Interessierten, die keine der begehrten Karten ergattern konnten, die Teilnahme am Theatertreffen.

Quelle: n-tv.de, dpa