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"Arbeitsplatzsicherung" Leiharbeit bei DaimlerChrysler

DaimlerChrysler-Personalvorstand Günther Fleig hält Zeitarbeit nicht für eine Tätigkeit zweiter Klasse. Künftig soll am Standort Deutschland vermehrt auf diese Form der Beschäftigung zurückgegriffen werden.Damit könnten Arbeitsplätze gesichert oder bestehende Beschäftigungsschwankungen ausgeglichen werden, erklärte der Manager am Mittwoch in Stuttgart.

Derzeit gebe es in dem Unternehmen nur wenige Hundert Leiharbeiter, die beispielsweise im IT-Bereich oder in den Sekretariaten eingesetzt würden. In der industriellen Fertigung müsse überlegt werden, wo Zeitarbeit sinnvoll sei. Bisher gebe es keine Leiharbeit in der Produktion.

Die Offensive des Konzerns zum Thema Zeitarbeit begründete der Vorstand auch mit der Schaffung der Personal-Service-Agenturen bei den Arbeitsämtern. Diese sollen Arbeitslose als Leiharbeiter an Firmen vermitteln. Im Jahresdurchschnitt beschäftigte DaimlerChrysler 191.000 Mitarbeiter. Im Inland soll der Bestand auch im kommenden Jahr konstant gehalten werden.

Quelle: ntv.de