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Lied über "Isaac" Madonna verärgert Rabbi

Mit einem Lied ihres nächsten Albums hat US-Star Madonna den Zorn jüdischer Geistlicher auf sich gezogen - weil es einen Rabbi des 16. Jahrhunderts preist.

Medienberichten zufolge soll auf dem Album "Confessions on a Dance Floor" auch ein Stück mit dem Titel "Isaac" zu hören sein. Darin besinge Madonna Rabbi Isaac Luria, der als Gründer der mystischen Tradition im Judentum gilt. Dieser Tradition, der Kabbala, hat sich Madonna zum Ärger ultra-orthodoxer Juden seit längerem verschrieben.

Mit dem Lied über Isaac habe die 47-Jährige ein Tabu gebrochen, sagte Rabbi Rafael Cohen in der israelischen Zeitung "Maariv". "Es ist im jüdischen Recht verboten, mit dem heiligen Namen unseres Meisters, dem Weisen Isaac, Gewinn zu machen."

Rabbi Cohen, Seminarleiter und Hüter des Grabes von Isaac in der nordisraelischen Stadt Safed, sieht nach diesem Frevel eine göttliche Strafe auf die ursprünglich katholische Madonna zukommen. "Man kann nur Mitleid empfinden angesichts der Strafe, die ihr vom Himmel geschickt werden wird", sagte Cohen. "Der Weise Isaac ist heilig und rein und unanständige Leute können nicht über ihn singen."

Quelle: n-tv.de