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Der Börsen-Tag Nachwuchsbanker stirbt nach "crazy" Nachtschichten

Die Chicagoer Investmentbank Lincoln International hat bestätigt, dass ein junger Mitarbeiter gestorben sei. Allerdings bestreitet das Institut, dass er sich zu Tode gearbeitet habe.

Dieser Verdacht war in einem Bericht geäußert worden. Dem auf die Bankbranche spezialisierten Onlineforum "Wallstreet Oasis" zufolge soll der junge Mann - möglicherweise war er als Praktikant beschäftigt - "eine verrückte Menge von Nächten" durchgearbeitet haben.

"Wallstreet Oasis" hatte auch 2013 den Tod eines Praktikanten bei der Bank of America aufgedeckt, der offenbar mehrere Nächte nacheinander durchgearbeitet hatte und daraufhin zusammenbrach und starb. Sein Tod hatte eine umfassende Diskussion über die Arbeitskultur im Investmentbanking ausgelöst. Viele Banken hatten strenge Regeln gegen Überarbeitung vor allem von Nachwuchskräften eingeführt. Die neue Todesnachricht aus Chicago nährt allerdings Zweifel, ob diese Maßnahmen wirklich immer umgesetzt werden.

Quelle: n-tv.de