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PeopleSoft-Übernahme Oracle darf Feldzug fortführen

Der Softwarekonzern Oracle darf den feindlichen Übernahmeversuch des Konkurrenten PeopleSoft vorantreiben. Ein US-Bundesgericht wies nun die kartellrechtlichen Bedenken des US-Justizministeriums zurück.

Das Justizministerium habe nicht nachweisen können, dass die Übernahme wettbewerbsverzerrend sei, sagte der zuständige Bezirksrichter. Die PeopleSoft-Aktie stieg daraufhin im späten Handel zeitweise um mehr als 15 Prozent.

Das US-Justizministerium hatte zuvor einen Kartellrechtsprozess eingeleitet, um die 7,7 Mrd. US-Dollar schwere feindliche Übernahme zu verhindern. Das Ministerium hatte argumentiert, dass eine Fusion zwischen den beiden Unternehmen den Wettbewerb reduzieren und die Produktpreise erhöhen würde.

PeopleSoft kündigte an, sich mit weiteren Gerichtsverfahren gegen die feindliche Übernahme wehren zu wollen. Das Unternehmen kann auch noch auf kartellrechtliche Bedenken in Europa hoffen.

Quelle: n-tv.de