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Erster Börsentag Orange geht im Minus aus dem Handel

Der erste Handelstag der France-Telecom-Tochter an der Pariser Börse verlief nicht gerade vielversprechend. Der Titel ging mit einem Minus von 1,05 Prozent bei 9,40 Euro aus dem Handel. Am Morgen hatte die Aktie einen ersten Kurs von 9,90 Euro erzielt.

Ausgegeben worden waren die Papiere zu zehn Euro bzw. 9,50 Euro für Privatanleger. Damit lag der Emissionspreis nahe dem unteren Ende der Bookbuilding-Spanne, die von 9,50 bis 11 Euro reichte. Inklusive der Mehrzuteilungsoption wird Orange somit mit 48,5 Mrd. Euro bewertet.

Die Bookbuildingspanne war in der vergangenen Woche bereits um rund 20 Prozent nach unten gesetzt worden. Ursprünglich hatte die France Telecom einen Preis zwischen 11,50 und 13,50 Euro anvisiert. Begründet wurde der Schritt mit dem zurückhaltendem Engagement potenzieller Investoren.

Nachdem der Start der Orange-Aktie eher ernüchternd ausfiel, schließen Analysten nicht mehr aus, dass die Deutsche Telekom den Börsengang ihrer Mobilfunktochter T-Mobile verschieben könnte. Die Telekom brauche das Geld nicht so dringend und werde voraussichtlich die Verbesserung des Marktumfeldes abwarten, hieß es.

Quelle: n-tv.de

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