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Wiener Opernball Pamela stiftet Unmut

Der amerikanische Busenstar Pamela Anderson und ihr Begleiter Dan Mathews, Chef der Tierschutzorganisation PETA, sorgen im Vorfeld des Wiener Opernballs für Unruhe. Der schwerreiche österreichische Bauunternehmer Richard Lugner lud die Schauspielerin in seine Loge beim Wiener Opernball ein, hat aber Angst vor einer möglichen Protestaktion von Pamelas Begleiter. Da ein enormes Aufgebot an Pelzträgern zum Opernball erwartet wird, wird daher ein Kriminalpolizist in Lugners Loge für Recht und Ordnung sorgen.

Mathews versprach, sich vorbildlich zu verhalten. Lugner traut dem Frieden nach Agenturangaben aber nicht, schließlich hatten PETA-Anhänger bisher immer für Aufsehen gesorgt, wie beispielsweise bei einer Modenschau in Mailand, als sie mit toten Hasen warfen. "Er hat mir nie wirklich bestätigt, dass er keine Aktivisten einschleust", sagt er der APA. "Zum Schluss wird er noch von meiner Loge weg verhaftet. Die Polizei greift ja beim Opernball gleich durch."

Auch wenn Matthews gutes Betragen verspricht, ist Lugner ein weiteres Detail im Auge: In einem Interview der Zeitung "News" hatte der homosexuelle Mathews angekündigt, "nur mit Männern zu tanzen". Das schmeckt Lugner aber genau so wenig. Er habe gelernt, dass ein gemeinsamer Walzer zweier Männer "nicht ziemlich sei".

Pamela hingegen schmecke nach dem Bericht etwas ganz anderes nicht: das Menü. Vorsorglich hatte sie deshalb ein Spinatmenü geordert, das zähneknirschend akzeptiert wurde, aber mittlerweile wieder vom Tisch ist. "Sie kennt es nicht und will deshalb ein anderes", erklärt Lugner dazu. "Außerdem will sie eine eigene Sicherheitsfirma aus England engagieren, aber das mache ich nicht mit."

Quelle: n-tv.de