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Folgen der Marktsättigung Philips erwägt Verkauf der Handy-Sparte

Die Zeiten, in denen die Handy-Produktion die Augen der Elektronik-Konzerne glänzen ließ, scheinen endgültig vorbei zu sein. Nach dem Ausstieg von Ericssson aus der Herstellung von Mobiltelefonen, denkt nun auch Philips darüber nach, die Handyproduktion aufzugeben. Dies berichtete die "Financial Times Deutschland".

Das Unternehmen halte zwar noch immer nach einem Joint Venture Partner für die schwierige Sparte Ausschau, erklärte der designierte Philips-Chef Gerard Kleisterlee nach seiner Ernennung durch den Aufsichtsrat. Doch einen Verkauf halte er auch für durchaus möglich.

Philips vefügt derzeit bei Handys des GSM-Standards über einen Marktanteil von sechs Prozent. Doch der Markt für die Mobiltelefone gilt in Europa und den USA als weitgehend gesättigt. Einzig der finnische Telekom-Riese Nokia scheint mit der Produktion noch Geld verdienen zu können.

Quelle: n-tv.de

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