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Drohbrief von Varel Polizei gegen Strafverfahren

Gegen die Witzbolde im niedersächsischen Varel wird es möglicherweise kein Verfahren geben. Die Polizei erklärte, sie werde der Staatsanwaltschaft empfehlen, auf ein Jugendstrafverfahren gegen die beiden Schülerinnen, die „aus Scherz“ mit einem Selbstmordattentat an ihrer Schule gedroht hatten, zu verzichten.



Die beiden Jugendlichen seien geständig gewesen, sagte ein Polizeisprecher zur Begründung. Außerdem seien die 16 und 17 Jahre alten Mädchen bisher polizeilich nicht aufgefallen. Für ausreichend hält die Polizei darum Sanktionen wie gemeinnützige Arbeit oder eine Geldbuße.



Die Oldenburger Staatsanwaltschaft will eine Entscheidung über das weitere Vorgehen noch im mai treffen. Die Ermittlungen seien mit dem umfassenden Geständnis der Schülerinnen abgeschlossen, teilte ein Sprecher mit. Die beiden Mädchen hatten noch vor der Bluttat in Erfurt in einem Brief mit einem Selbstmordattentat an ihrer Schule gedroht.

Quelle: n-tv.de